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Meine Kindheit im Jahr 1952


Ich war fast acht Jahre alt wir lebten immer noch in diesem Häuschen mein Vater betrieb Handel so wie es kam, mal mit Schrott, oder mit Obst im Sommer mit Pilzen.Da gingen wir Kinder von Morgens  meisten, schon um 4Uhr  Uhr bis in den Nachmittag, Pilze suchen bis die Körbe voll waren, und die schon voll waren, wurden an einen Bach versteckt unter Reisig.  Jeder hatte einen Korb, mein Bruder ich und mein Vater zwei, so ging das die ganze Pilz Session. Meine Schwester war ja noch zu klein darum brauchte sie nicht mit. Die Körbe wurden gesammelt , bis das es sich lohnte auf den  Markt  zu fahren und von den Bauern wurden auch welche aufgekauft und dann wurden sie in Koblenz auf dem Markt verkauft.Das war meine Kindheit, und wenn es keine Pilze mehr gab,gab s  Brombeeren davon machte meine Mutter Marmelade so war immer etwas zu tun?Da gab s keine Ferien oder Freizeit es war alles verplant.Aber dann kamen endlich Oma und Opa  aus Thüringen das war schön ,wir zogen dann auch um in ein eigenes Häuschen.Opa half mir dann bei den Schularbeiten,ich weiss noch heute hatte was geschrieben, konnte es aber nicht richtig lesen,da wurde er böse und sagte?Hast geschrieben kannst nicht lesen bist ein dummer Ochs gewesen da habe ich mich angestrengt, und es ging ganz gut. mit neun wurde ich katholisch getauft war evangelisch, das war auch für mich besser, weil in dem  Dorf alle katholisch  waren und früher was das ja noch schlimm wenn einer evangelisch war.So waren meine Tage mit Arbeit ausgefüllt .Freizeit war nicht, Mit 14 kam ich aus der Schule.  Meine Mutter bekam auch noch ein Kind, einen kleinen Bruder deshalb musste ich mit meinen Vater noch bis 15 einhalb arbeiten bevor ,ich in ein Hotel  arbeiten ging.Dort bin ich aber in Winter nach Köln abgehauen habe mir eine Stelle in einen sehr guten Haushalt besorgt, Madaus die hatten eine Arzeneifabrik und einen grossen Bungalow da habe ich dann alles gemacht was anfiel, Kochen bedienen und so weiter. Mein Vater wollte mich  wieder nach Hause nehmen aber ich hätte mich eher  umgebracht.Und so habe ich ganz allein mein Leben gemeistert. Mit 18 habe ich dann geheiratet ,aber das ist eine andere Geschichte. Das ist meine Geschichte könnte noch so viel schreiben aber das würde dann doch zu viel.Aber ich lebe noch, und habe was erreicht, weil ich für meine Fehler immer grade gestanden habe,und nicht gesagt hatte oh meine Kindheit? War ja so schlecht. das sind meine Eltern schult?Jeder ist seines Glückes Schmied. Gislinde

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